Checkliste – Projektplan glückliche Ehefrau

Warum verlassen Frauen ihre Männer? Es gibt eine Antwort auf diese Frage, die mindestens 80% aller Fälle abdeckt. Eine Frau gibt ihrem Mann den Laufpass, wenn sie sich zu lange nicht mehr mit ihm verbunden gefühlt hat.

Wenn eine Frau fremd geht, ist das oft ein Wink mit dem Zaunpfahl.
Sie versucht ihrem Partner zu verstehen zu geben, dass ihr Aufmerksamkeit und Liebe fehlt. Da sie beides zu lange nicht von ihrem Mann bekommen hat, führt sie ihm ihre Attraktivität vor Augen – eben mit einem anderen, da er sie nicht bemerkt. Während Fremdgehen für Männer ein Ausdruck von Potenz ist, ist es für Frauen eher ein Beweis, die Liebe wert zu sein.

Frauen sind von Natur aus die Liebe wert. Die Essenz des Weiblichen ist Liebe und die Unfähigkeit von Männern, dieser Tatsache Ausdruck zu verleihen, ist das Drama aller Beziehungen, die zerbrechen. Wir werden in einer patriarchal geprägten Kultur dazu erzogen, das Weibliche zu mißachten und geringzuschätzen. Was für ein Fehler. Jeder Mann sollte sich überlegen, wer ihn auf die Welt gebracht hat…

Aufgrund mangelnder Übung, wissen die meisten Männer nicht, wie einfach es ist, eine Frau glücklich zu machen.
Dabei ist es der größte Genuss eines Mannes, wenn seine Frau strahlt und ihre Liebe ihm entgegenfließt. Damit das geschieht, muß er in ihr ein stabiles Gefühl der Verbundenheit hervorrufen. Viele Männer versäumen das oder wissen nicht, wie es geht.

Eine Frau fühlt sich mit ihrem Mann verbunden, wenn sie merkt, dass sie im Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit steht. Im heutigen Berufsleben erscheint das als ein Ding der Unmöglichkeit. Aber nur auf den ersten Blick. Denn die meisten Männer wissen, wie man ein Projekt strukturiert und zum erfolgreichen Abschluß bringt.

Betrachten Sie Ihre Partnerschaft als Projekt. Auch im Beruf wird Ihnen nichts geschenkt und Sie müssen sich Ihre Lorbeeren verdienen. Der Aufstieg erfolgt erst nachdem Sie sich eingesetzt haben. Dieser Artikel stellt Ihnen eine Checkliste zur Verfügung, die Sie unterstützt, Ihrer Frau regelmäßige kleine Aufmerksamkeitsimpulse zu schenken. Kopieren Sie sie auf Timer-Größe und erneuern Sie sie jede Woche für die nächsten drei Monate.

Laden Sie sich dafür die Checkliste aus dem Internet:

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Projektplan Glückliche Ehefrau (PDF)

Zur Erweiterung und Veränderung nach eigenem Wunsch gibt es hier die Excel-Vorlage:

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Projektplan Glückliche Ehefrau (XLS)

Frauen lieben Überraschungen! Es hat sich zwar bewährt, alle wichtigen Termine wie Geburtstag, Hochzeitstag etc. im Handy einzuspeichern, um rechtzeitig Blumen zu kaufen. Sie können allerdings Extra-Bonuspunkte sammeln, wenn Sie sie beispielsweise öfter unerwartet anrufen, um einfach nur kurz etwas mitzuteilen, an das Sie gerade gedacht haben. Oder Sie bauen öfter ein gemeinsames Mittagessen im Restaurant ein und verbinden so das Angenehme mit dem Nützlichen. Lassen Sie sich dabei von Ihrer Wahrnehmung leiten: Ist heute ein guter Tag, um Ihre Frau aus ihrer Alltagsroutine herauszuholen?

Es muss gesagt werden, dass manchmal alle Mühe umsonst ist. Ein Mann, der feststellt, dass alle seine Anstrengungen nichts fruchten, die Liebe seiner Frau zu entfachen, sollte sich selbst und ihr gegenüber ehrlich sein und die Beziehung beenden. Je früher Sie Ihr “Projekt glückliche Ehefrau” starten, desto eher wissen Sie das genau.

18 Kommentare zu

Checkliste – Projektplan glückliche Ehefrau

  1. Das ist der größte Schmarrn, der mir in letzter Zeit untergekommen ist.

    Grüße von der Weigelie

  2. Soso. Und warum?

  3. Dass es “der größte Genuss eines Mannes” ist ” wenn seine Frau strahlt und ihre Liebe ihm entgegenfließt” sollte sicher umformuklier werden in “… eines liebenden Mannens …, aber ansonsten gehe ich mit den Autoren einig.
    “Damit das geschieht, muß er in ihr ein stabiles Gefühl der Verbundenheit hervorrufen. Viele Männer versäumen das oder wissen nicht, wie es geht.” Auch richtig. Ich musste es erst in einem langen Prozess lernen. Dazu gibt es wunderbare Tipps in dem Buch von David Deida, das an anderer Stelle dieser site beworben wird.
    Wirklich intelligente Texte hier.
    Till Andreasberger

  4. Ja, das ist alles wahr. Macht mich richtig traurig: Bin gerade dabei durch meine Scheidung zu gehen. Meine Frau hatte mehrer aussereheliche Beziehungen weil sie sich nicht genug geliebt gefühlt hatte. Dabei hatte ich sie ganz doll geliebt. Scheisse.

  5. Gehöre zu denen, die ihren Mann aus o.g. Gründen verlassen hat. Hatte versucht die mangelnde Aufmerksamkeit und Wertschätzung meiner Arbeit dadurch zu kompensieren, dass ich mir selbst mehr Wertschätzung und Aufmerksamkeit zukommen lies. Habe Kurse besucht, bin Hobbies nachgegangen, was ich jahrelang vernachlässigt hatte, um meinem Mann den Rücken für seine Karriere frei zu halten, als die Kinder noch klein waren und er viel gearbeitet hat. Das führte dazu, dass er die Beziehung durch meinen “Freiheitsdrang” gefährdet sah und mich massiv unter Druck setzte, diese Aktivitäten aufzugeben. Irgendwann habe ich es in diesem goldenen Käfig nicht mehr ausgehalten… Heute 5 Jahre später – und einer langen Reise nach innen mit viel Heilarbeit am inneren Kind – weiß ich, dass ich 50% der Verantwortung (keine Schuld!) für diese mangelnde Wertschätzung und Anerkennung trage…

    Der kleine Projektplan ist für Mann sicher hilfreich aber deckt nur 50% der Beziehungsarbeit ab. Die anderen 50% müssen von Frau kommen, indem sie diese Aufmerksamkeiten sieht, annimmt und auch anerkennt …

    Der Punkt ist doch für beide zu lernen, dass materielle Dinge (im weitesten Sinne) niemals Gegenleistung für Liebe sein können und sein sollten. Liebe entsteht aus sich selbst heraus, ist schon da und wird nicht erst, wenn ich etwas für einen anderen Menschen tue. Das heißt, ich muss an mir arbeiten, an meinem Selbstwert und meiner Eigenliebe, um nicht von materiellen Gaben meines Partners abhängig zu sein, um mich geliebt zu fühlen…

  6. Das ist eine extrem einseitige Betrachtungsweise, die den männlichen Partner und seine Bedürfnisse vollkommen außen vor läßt und Frauen pauschal in ein rosarotes Klischee-Licht stellt.

    Die Realität sieht leider anders aus. Dort fühlen sich sowohl Männer als auch Frauen in einer langjährigen Beziehung häufig gelangweilt und vom Partner bzw. der Partnerin wenig gewürdigt. Oft schaffen es beide nicht, ihre Trägheit zu überwinden und den Alltagstrott aufzubrechen. Manchmal fühlen sie sich dabei noch gar nicht mal unwohl, denn das ist ja schön bequem. Bis dann plötzlich eine(r) der beiden jemand anderen kennenlernt. Da ist dann auf einmal wieder alles neu, spannend und aufregend, da bekommt man wieder Aufmerksamkeit und Komplimente – und schon wird fremdgegangen. Manchmal geht es auch darum, irgendwelche Fantasien auszuleben, die man mit dem Partner bzw. der Partnerin nicht ausleben kann oder will – auch diese Motivation können Frauen ebenfalls haben.

    Die Sache ist also weitaus komplizierter, und kein Mann wird eine festgefahrene Beziehung oder Ehe retten können, indem nur er allein sich um seine Partnerin bemüht und von ihr keine gleichartigen Bemühungen erwartet. Das wird nur dazu führen, daß er sich letztendlich unglücklich fühlt, wenn seine Frau z.B. im Bett keinen Finger mehr rührt, von ihm aber ganz selbstverständlich stundenlange Massagen und sexuelle Höchstleistungen erwartet.

    In einer Partnerschaft kann man nicht immer nur nehmen, sondern man muß auch geben. Das gilt für alle Beteiligten. Wenn einer nur noch gibt und nichts mehr zurück bekommt, dann kann das nicht dauerhaft funktionieren.

  7. @ Thomas:

    Der Anlass dieses Artikels war eine ganz simple Beobachtung: Männer kümmern sich häufig VIEL ZU SPÄT um ihre Partnerschaft. Nach der anfänglichen Begeisterung beginnt die alltägliche Beziehungpflege. Auf die haben viele Männer KEINE LUST.

    Ich habe in unserer Beratungsarbeit immer wieder mit Paaren zu tun, in denen genau der oben beschriebene Mechanismus ablief: Er investiert nicht in Aufmerksamkeit für sie. Sie macht es lange mit. IRGENDWANN GIBT SIE ES AUF, auf ihn zu warten und sucht nach einem anderen Menschen, der ihr Aufmerksamkeit entgegen bringt.

    Der Mann regt sich dann auf, dass sie mit einem anderen schläft. Und bekommt dabei immer noch nicht mit, dass das Dilemma viel früher begonnen hat und weiter andauert. Mangelnde Aufmerksamkeit! Die Checkliste oben ist VORBEUGEND gedacht. Hinterher ist damit nicht viel zu retten.

    Allerdings stimme ich dem letzten Punkt definitiv zu. Wenn die Partnerin nichts geben mag ist es an der Zeit, dass der Mann ihr das sagt und ein Limit setzt. Und dann geht. Das ist eine toughe Form von Aufmerksamkeit, aber manchmal notwendig.

  8. ja doch das kommt mir bekannt vor! LEIDER
    Meine frau ist dabei auszuziehen,dabei haben wir noch zwei kinder ich weiss nicht was ich tun soll, sie will nicht mal mehr mit mir reden ich kann nicht mehr
    und habe ständig das lied im kopf (LOVE IS A BATTLEFIELD)

  9. Ich kann Thomas nur Recht geben. Der Rubrik und den Kommentaren zu urteilen scheint Vernachlässigung allerdings ein typisch männliches Problem zu sein. Herrn Matthaei frage ich aber, was Frauen denn tun können und sollten, um sich die Aufmerksamkeit zu ERHALTEN. Scheitern Beziehungen eigentlich vorwiegend an den Fehlern der Männer? Den Eindruck bekomme ich…

  10. Was Frauen tun könnten:

    • Die Königin in sich aktivieren, die in sich ruht und sich ihres Wertes bewusst ist.
    • Ihrem Partner Aufgaben stellen und ihn für erfüllte Aufgaben mit Liebe belohnen.
    • Ihn herausfordern, immer klarer, ritterlicher und mitfühlender zu handeln.

    Ich glaube nicht, dass die Beziehungen an Fehlern der Männer scheitern, sondern manchmal an der Unfähigkeit und manchmal am Mangel an Bereitschaft zu erkennen, dass männliche Liebe eine Qualität ist, die erzeugt wird.

    Liebe ist Mitgefühl und Aufmerksamkeit IN AKTION. Häufig vewechseln aber Männer (und auch Frauen) kindliche Bedürftigkeit mit erwachsener Liebe. Das hat nichts miteinander zu tun…

  11. hallo, ich habe einen Mann, der mich seit einiger Zeit vernachlässigt. Alles ist so wichtig nur ich nicht. Er ist ständig unterwegs, wenn er mal zuhause ist, hängt er am PC oder macht seit neustem Sudoku. Gemeinsame Unternehmungen gibt es nicht mehr. Ich habe Ihn schon mehrmals darauf hingewiesen, wie ich mich fühle, ohne Erfolg. Er erzählt mir wichtige Dinge nicht mehr, ich erfahre sie nur durch Zufall. Im Januar hatte er mit mir zusammen seinen Urlaub besprochen, ich bat ihn nach Abklärung in der Firma diesen in unseren Kalender einzutragen. Das ist nicht geschehen. Ich war im Februar Vereinsmäßig beschäftigt und habe Anfang März eine neue Arbeitsstelle begonnen und nicht mehr daran gedacht, bis letzte Woche, genauer gesagt 2. Mai, als er morgens zuhause geblieben war. Auf meine Frage hin, musste er noch Überstunden abarbeiten, fand ich Klasse dies auch schon zu erfahren. Ich musste zur Arbeit. 2 Tage später, er war wieder unterwegs musste ich etwas in den Kalender eintragen, ein Geistesblitz folgte, da steht gar nicht der Urlaub drin, wieder mal vergessen einzutragen, wann war das denn? Ich habe in seinem Aktenkoffer den Zettel gefunden, gelesen habe ich folgende Tage “2. Mai” , wie war das Überstunden abbauen? Dann vom 23.05. – 13.06.08, ist ja noch lange hin oder? Ich habe ihn nicht mehr darauf angesprochen, denn es ich habe noch andere Dinge herausgefunden die mich so erniedrigt und gedemütigt haben, das ich kein Wort mehr mit ihm Rede und jetzt nur noch unterwegs bin. Mir reichts.

    Conny

  12. Die Ehe meiner Schwester:

    Was kann in einem Mann vorgehen, der genau weiß, dass es in seiner Ehe Kommunikationsprobleme gibt und der auf dem Prinzip beharrt: “Wenn wir das nicht selbst in den Griff bekommen, dann gar nicht!” ??

    Dieser Mann kann schlecht Gefühle zeigen, er kann nicht direkt zeigen, dass er seine Frau liebt, und es schon gar nicht sagen. SIe hält daraufhin häufig Monologe und versucht ihm klarzumachen, dass sie das aber vermisst. Er konntert damit, dass er dafür auch andere Dinge an ihr vermisst ( Alltagszickereien, wie Umgehen mit Geld, der berühmte Müll oder die Zahnpastatube)
    Glatter Themawechsel und Mundtotmachen!

    Er würde nie in eine Paarberatung gehen, weil das für ihn “das Ende” bedeutet und evtl. -meine Vermutung- das Zugeben seiner eigenen Unfähigkeit, Eheprobleme selbst zu regeln.

    D.h. für die Frau, so weitermachen, bis zum bitteren Ende, obwohl sie glaubt, dass es mit einem Kommunikationstraining viel besser klappen könnte. Langt es vielleicht, wenn sie ein Training macht ?

    Wie kann frau mit so einem Prinzipienreiter umgehen ?

    Maria

    • Ein Grundprinzip unserer Arbeit gilt auch und vor allem in Familien: Sich raushalten, solange man nicht gefragt wird. Auf die letzte Frage ist daher die Antwort: Ihre Schwester wird selbst den passenden Umgang finden, bzw. hat ihn schon.

      Die Frage davor: Es schadet nie, seine eigenen Kompetenzen zu erweitern. Unserer Erfahrung nach teilen sich beide Seiten die Zuständigkeit für die Schwierigkeiten. Zu einem schweigsamen Mann “passt” eine redselige Frau. Und oft bringt es das Paar weiter, wenn einer von beiden beginnt, den Status Quo zu beenden und echte Konsequenzen zu ziehen.

  13. Nichts dagegen, dass man dafür sorgt, dass die eigene Frau glücklich ist.
    Wenn sie schlechte Laune hat, ist man ebenfalls dumm dran – und umgekehrt.
    Die Frage ist: Nimmt man wahr, was im anderen vorgeht?
    Männer sind es gewohnt, ihre Probleme selbst und mit sich allein zu lösen – ansonsten gesteht man sich “unmännliche” Unfähigkeit ein. Cooler Standpunkt der einem schnell in die Sackgasse führt.

    Ich stimme dem Autor insofern zu, als dass er mit seiner etwas einseitig klingenden Aussage mehr Recht hat, als provoziert.
    Andererseits sollte das Selbstbewusstsein des Mannes nicht ganz so hinten anstehen (wenn der Anlass dazu gegeben ist).
    Forderungen von Frauen wie Männern ohne Gegenleistung sind nicht geeignet, eine Beziehung zu gestalten. Jeder trägt dabei seinen Teil der Verantwortung – wenn er/sie sich dafür interessiert.

    Frauen bewegen sich häufiger in der Beziehungsebene als Männer. Ihre Chancen darin erfolgreich zu sein, sind allein dadurch meist höher. Doch das allein ist keine Garantie, dass es gelingt. Es gibt auch Männer, die diesbezüglich Ansprüche haben. Leider, wie ich finde, viel zu wenige.
    Und wenn dieser Artikel dazu führt, dass das Interesse daran geweckt wurde, um so besser.

  14. Wie doof ist das denn? Frauen gehen also fremd weil sie ihren Mann lieben? Wer soll denn den Scheiß glauben……..

    • Lieber erstmal nachfragen… Die Aussage ist nicht erfunden! Immer wieder war genau das, was ich im Artikel beschrieben habe, die wesentliche Motivation für das Fremdgehen von Frauen: Nicht mehr wahrgenommen gefühlt, nicht beachtet gefühlt, unattraktiv gefühlt. Es braucht für die meisten Frauen sehr, sehr lange bis sie den Schritt gehen, sich mit einem anderen Mann einzulassen. Und selbst dann schwingt immer noch die Hoffnung mit: “Vielleicht merkt er (mein Mann) ja jetzt endlich, dass ich ihm etwas bedeute…”.

  15. Ich als Frau kann nur sagen: es wäre schön, wenn mein Mann solche eine Liste früher gehabt hätte und sie auch ernst genommen hätte. Für ihn war scheinbar nach der Hochzeit der Status Quo erreicht – es konnte nur noch bergab gehen. Ich habe mich dann mit drei Kindern und dem Haushalt nur noch wie ein Haushaltsgerät gefühlt, mit dem zwar kommuniziert wurde, das aber stets funktionieren musste. Meine bitten nach einer Auszeit zu zweit – mal essen gehen, mal Kino – kam er nie nach. Er wollte keine Babysitter. Mit neidischen Augen schielte ich in die Ehen meiner Freundinnen, die durch ihren Mann Respekt, Wertschätzung und ab und an mal eine Überraschung wie eine Tour, ein Wellness-Wochenende bekommen haben. Ich? Bekam nichts außer Anpfiffen, warum das Haus nicht in Ordnung sei…ich würde meine Arbeit nicht machen, er wäre auch ständig in Action und ich sause mit dem Kinderwagen durch die Sonne…was soll ich sagen? Viele Jahre, Verletzungen und Demütigungen später ist der Ofen hier für mich fast aus. Ich will reden – er nicht. Ich schlage Paartherapie vor – er weigert sich. Ich will anders leben – er hält mir die Tür auf. Ich fühle mich nur noch wie ein Haufen Dreck. Nein, er trägt dafür nicht die Verantwortung. Den Schuh muss ich mir anziehen. Habe es ja jahrelang hingenommen und eben NICHT rechtzeitig klare Worte gesprochen, sondern immer noch gehofft, meine geäußerten Wünsche und auch sorgen würden ihn berühren. Aber ich berühre ihn wohl nicht mehr. Sein Ziel: Bild der Familie muss aufrechterhalten werden, alle müssen funktionieren. Eine Seele gibt es nicht. Und gefühle? Werden versteckt.

  16. für mich kommt diese liste zu spät. bin seit 19 jahren verheiratet und habe 4 kinder. meine frau ist schon länger untreu und dabei auszuziehen. ich kann nur bestätigen, das männer im lauf der zeit alles als selbstverständlich hinnehmen. und genau das war mein fehler. ich bin dabei mein verhalten und meinen umgang mit meiner frau und den kindern ins positive zu ändern. bei meiner frau stoß ich dabei leider auf granit. eine aussprache kommt nicht zu stande. sie blockt nur ab.
    also männer, beachtet und versteht eure frauen als das höchste gut das ihr habt. denn man merkt erst was man an ihr hatte, wenn sie weg ist.

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