Arbeit allein macht nicht glücklich – und gesund bleibt man offensichtlich auch nicht von selbst.

Früher fielen den Arbeitern bloß Ziegel auf den Kopf. Dagegen wurden Helme verordnet: Klare Risiken zogen klare Schutzvorschriften nach sich. „Das reicht heute nicht mehr aus“, sagt Bernhard Badura, Professor für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld.

Die Arbeitnehmer von heute ängstigten sich weniger vor lockerem Mauerwerk als vor seelischem Druck. Symptome für diese Belastungen seien Burnout, Mobbing und innere Kündigung, sagt Badura. „Die Unternehmensführungen sind sich zwar oft der Probleme bewusst, aber nur wenige kümmern sich um ein umfassendes Gesundheitsmanagement.“

[…] Die größten Kosten verursachten nämlich nicht die krankgeschriebenen Mitarbeiter: „Problematischer sind die, die zwar zur Arbeit kommen, aber wegen Stress, Burnout oder Mobbing nicht voll leistungsfähig sind.“ Karsten von Rabenau, Leiter des Gesundheitsmanagements beim Hamburger Handelskonzern Otto, schätzt den Produktivitätsverlust durch solch psychische Probleme auf bis zu 30 Prozent.

[…] In US-Konzernen gehe man indes davon aus, dass sich jeder in das Gesundheitsmanagement investierte Dollar doppelt und dreifach auszahle.

Gefunden in der Financial Times Deutschland

Ab einem bestimmten Grad an Selbstverantwortung und Intelligenz ist es eigentlich nicht mehr angebracht, darauf zu warten, dass solche Initiative vom Unternehmen ausgeht. Die Möglichkeiten sind zahlreich – ein Beispiel hier in Hamburg ist die Lauflernschule www.laufgenuss-deutschland.com. Auch guter Schlaf ist eine Ressource, die die Lebensenergie wieder herstellt.

Die größte Motivation entsteht jedoch, wenn einen das, was man tut mit Sinn und Zufriedenheit erfüllt. Gerade diese beiden Aspekte werden im modernen Management völlig vernachlässigt. Auch und gerade in diesem Bereich ist Eigeninitiative erforderlich. Wessen Ziele verfolgen Sie? Darüber habe ich an anderem Ort einen ausführlichen Artikel geschrieben: https://www.partnerwerk.de/emagazin/burnout-midlife-crisis/welchem-herrn-dienst-du