Qualitätszeit

Alle Paare, mit denen wir arbeiten, möchten langfristig zusammen leben. Sie sind keine Beziehungsspringer, sondern bevorzugen Kontinuität und Verbindlichkeit. Dennoch gelingt es ihnen nicht immer, ihre Ehe tragfähig zu gestalten. Dieser Artikel beschreibt drei Schritte, mit denen der Aufbau einer langfristigen und zufriedenen Paarbeziehung möglich ist.

Verständigungskultur 1 – Achtsamkeit

Aus Achtsamkeit erwächst Respekt

Achtsamkeit, wie ich sie verstehe, beschreibt die Fähigkeit, feine Regungen, Gefühle und Ahnungen wahrzunehmen, ihnen aufmerksam zu begegnen und angemessen darüber zu entscheiden, ob ihnen jetzt oder später gefolgt werden soll.

Achtsamkeit ist nicht, blind hinter jedem Impuls herzulaufen, den mein sprunghafter Geist hervorbringt. Eher ein freundliches Wahrnehmen, Zustimmen und in Betracht ziehen.

Was tun, wenn die Geborgenheit fehlt?

Geborgenheit ist etwas, das viele Paare in Ihrer Ehe als Bedürfnis beschreiben und als Mangel erleben. Aus der Fähigkeit zur Verbundenheit erwächst die Fähigkeit sich geborgen zu fühlen und Geborgenheit zu geben.

Was können Paare tun, wenn Sie keine Geborgenheit mehr erleben? Welche Möglichkeit gibt es, Geborgenheit (wieder) herzustellen?

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Tabus in Paarbeziehungen

Wo Tabus herrschen, beginnt die Beziehung abzukühlen und auseinander zu driften. Wenn gerade das, was einem oder sogar beiden Partnern wichtig ist, ausgeklammert wird, ist die Essenz der Beziehung in Gefahr.

Im Paarcoaching kommen Themen auf den Tisch, die im Alltag des Paares zu heikel oder zu empfindlich sind, um sie sicher ins Gespräch bringen zu können. Wenn mit der Zeit beide Partner vermeiden daran zu rühren, entwickelt sich ein Tabu in der Paarbeziehung.

Paare können selbst einen Rahmen schaffen, in dem sie ihre Tabus auflösen.

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