8 Geheimnisse, die Männer über Frauen wissen sollten

  1. „Du kannst mich von meiner schlechten Laune befreien.”

    Männer ziehen sich gerne in ihre Höhle zurück, wenn sie unzufrieden oder unglücklich sind. Da diese Reaktion für sie natürlich ist, vergessen sie viel zu oft, dass dies für ihre Partnerin zumeist nicht gilt. Im Gegenteil, die weibliche Variante der Auflösung schlechter Laune liegt im Gehört- und Verstandenwerden.

    Sie können Ihre Frau aus ihrer Unzufriedenheit erlösen, indem Sie ihr erlauben, Ihnen ihr Unglück komplett mitzuteilen. Das Problem dabei ist häufig, dass der erste Stapel an Vorwürfen gegen den Partner gerichtet ist, also gegen Sie. Wenn Sie es schaffen, diese Welle auszuhalten, sind Sie auf dem Weg zur Meisterschaft in der Beziehungskunst.

    Da bleiben, ohne sich für irgendetwas zu rechtfertigen, zuhören, ohne zum Gegenangriff zu starten. Empfangen sie mit voller Aufmerksamkeit das Leid, das Ihre Frau empfindet und vergessen Sie jeglichen Versuch eine Lösung zu finden. Ihre Frau ist doch nicht blöd. Sie findet schon eine Lösung. Alles was sie dazu braucht, ist ein Gegenüber, das ihr dabei hilft, ihren eigenen Gefühlen auf den Grund zu gehen.

  2. „Ich akzeptiere Deine Grenzen, wenn ich sie ausgiebig getestet habe.”

    Für viele Männer sollte ihre Frau so bleiben, wie zu dem Zeitpunkt, als beide sich kennengelernt haben – eine glühende Bewunderin seiner ganzen Person. Das ist allerdings für die wenigsten Frauen akzeptabel. Da sie ihrerseits daran interessiert sind, ihren Partner so genau wie möglich kennenzulernen, finden sie früher oder später auch seine Schattenseiten heraus. Nicht genug damit, sie beginnen auch noch, ihn zu kritisieren. Das ist nichts Schlimmes und kann auch zum Anlass genommen werden, eigene Verhaltensweisen in Frage zu stellen.

    Der Wunsch ihren Mann zu verbessern, muss allerdings vom Mann auch in angemessener Weise gebremst werden. Eine gesunde Haltung des „Mich gibt es nur in dieser Ausgabe” wird am besten mit Humor kommuniziert. Statt sich in die Ecke gedrängt, erwischt und bemuttert zu fühlen, könnten Sie lernen, Ihrer Frau ein freundliches Kontra zu geben.

  3. „Frag mich, was ich will.”

    Zwanzig Jahre lang auf einen gemeinsamen Ruhestand hinzuarbeiten ist nicht genug. Wir treffen in unseren Beratungen immer wieder auf Männer, die sich vorgenommen haben, mit 50 oder 55 so wohlhabend zu sein, dass sie sich gemeinsam mit ihrer Frau einen Ruhestand in einem sonnigen Land leisten können. Es sind ehrgeizige, fähige und zielstrebige Männer. Sie werden mit Sicherheit ihr Ziel erreichen. Der Rechenfehler liegt in den zwanzig Jahren. Denn wenn zwanzig Jahre lang zugunsten des Geldverdienens kein Eigenleben und keine Beziehung stattfindet, wird sehr wahrscheinlich nichts aus dem gemeinsamen Ruhestand.

    Partnership Future Assessment. Sie könne Ihre Frau glücklich machen, indem Sie sie jedes Jahr einmal zu einem langen Wochenende in eine schöne Umgebung einladen, um dort in Ruhe über Ihre Beziehung, Ihre gegenseitigen Wünsche und die nächsten gemeinsamen Ziele zu sprechen. Ihre Frau lebt jetzt und ist jetzt an Ihnen interessiert. Warum sollen Sie die besten Jahre, Ihre ganze männliche Energie nur in die Karriere stecken. Zweigen Sie 20 oder 30 % Ihrer Energie für Ihre Partnerschaft ab. Im schlimmsten Fall arbeiten Sie fünf Jahre länger, haben dafür aber ein Leben mit einer zufriedenen Frau verlebt.

  4. „Trag mich auf Händen, aber mach Dich nicht lächerlich.”

    Auch Frauen lieben es, bewundert zu werden. Und sie verdienen es. Es gibt viele gute Gründe dafür, dass Sie Ihre Frau bewundern – Sie sollten es täglich und immer wieder tun. Es gibt kaum etwas stärkeres, das Sie für Ihre Partnerschaft tun können, als Ihre Frau zu loben, anzuerkennen und zu bewundern. Stellen Sie sich einfach mal vor, wie es wohl das Wesen Ihrer Frau verändern würde, wenn Sie sie regelmäßig in Ihrer Anerkennung baden lassen.

    Tappen Sie nur nicht in die Falle der Minderwertigkeit. Möglicherweise wünschen Sie sich für sich selbst erstmal genauso viel Anerkennung, bevor Sie sie verteilen mögen? Oder es entsteht in Ihnen ein Gefälle in der Wertschätzung, das Sie selbst abwertet und Ihre Frau aufwertet. So ist es nicht gemeint. Um jeden Tag anstandslos Anerkennung und Bewunderung geben zu können, müssen Sie sich selbst an die Quelle anschließen. Sie befindet sich in Ihnen drin. Nirgendwo im Außen. Innen drin.

  5. „Ich habe ein großes Bedürfnis nach Sicherheit.”

    Das Bedürfnis nach Sicherheit wird fast immer mißverstanden. Männer machen ihren Frauen dann Vorwürfe wegen der Finanzen oder beginnen schlimmstenfalls über das Geld Druck auszuüben. Der hinter materieller Sicherheit liegende Aspekt ist das Bedürfnis nach Dazugehörigkeit. Dies ist ein in unserer Gesellschaft völlig mißachteter Zusammenhang. Fast alle Männer interpretieren das Bedürfnis ihrer Partnerin nach Sicherheit als Aufforderung noch härter für mehr finanziellen Erfolg zu arbeiten. Nur lässt sich das Gefühl von Zugehörigkeit in keiner Weise mit Geld bezahlen.

    Geborgenheit erwächst aus einem eindeutigen Bekenntnis zur Partnerin. Das Zugehörigkeitsgefühl Ihrer Frau nimmt in dem Maße zu, in der Sie in sich entschlossen sind, mit ihr zusammen zu sein und dies auch kommunizieren. Wenn Sie diese Überzeugung an Tagen aufrechterhalten können, an denen Ihre Frau die Ehe in Frage stellt, wächst in der Tiefe das Vertrauen. Das ist die Erfüllung des eigentlichen Bedürfnisses.

  6. „Ich wünsche mir mehr von allem.”

    Aufforderung zur Standhaftigkeit. Wahrscheinlich kann nichts eine Frau mehr auf die Palme bringen, als ein Mann, der sein Fähnlein nach dem Wind stellt. Selbst wenn sie diejenige ist, die den Wind verursacht. Ein Freund hatte begonnen einen Segelschein zu machen. Seine Zukünftige beklagte, dass er jetzt noch weniger Zeit für sie habe. Mein Rat: Bleib dabei und biete ihr einen angemessenen Ausgleich.

    Bieten Sie Ihrer Partnerin Qualitätszeit statt Normalzeit. Qualitätszeit bedeutet, sich ihr und nur ihr zu widmen, genauso wie beim Segeln nur das Segeln eine Rolle spielt. Das Segeln ist Qualitätszeit für mich selbst und wenn ich mein Selbst gut versorgt habe, gestalte ich Qualitätszeit mit dir. Nur zusammen vor dem Fernseher zu sitzen ist dann allerdings nicht genug und kein angemessener Ausgleich. Rechnerisch muss diese besondere, gemeinsam verbrachte Zeit für seine Freundin genauso aufregend sein, wie seine Zeit auf dem Boot für ihn.

     

  7. „Aufmerksamkeiten vergesse ich schneller als Unaufmerksamkeiten.”

    Man kann es sich so vorstellen: Ihre Frau führt zwei Punktekonten, eins mit Pluspunkten und eins mit Minuspunkten. Am Abend werden Plus und Minus miteinander verrechnet. Mehr Plus macht gute Stimmung. Mehr Minus macht schlechte Stimmung. So weit so gut. Die Sache hat aber einen Haken.

    Über Nacht wird der Saldo gelöscht, allerdings nur, wenn er im Plus war. War abends ein Plus vorhanden, steht das Konto morgens auf Null, war abends ein Minus da, ist dieses am nächsten Morgen immer noch vorhanden. Auf diese Weise entstehen die für Männer immer wieder überraschenden Streitgespräche, in denen irgendwelche Missetaten von vor drei Jahren hervorgeholt werden.

  8. „Schau Dir Katzen an, wenn Du wissen willst, was Frauen brauchen.”

    Eine Katze tut nichts, wozu sie nicht in Stimmung ist. Wenn man versucht, sie zu streicheln, wenn sie es nicht will, riskiert man es ordentlich gekratzt zu werden. Wenn man will, dass sie sich entscheidet, nach draußen zu gehen oder drinnen zu bleiben, bleibt sie auf der Schwelle stehen. Wenn man sieht, dass sie einem gleich auf den Schoß springen will und sie hochnimmt, dann springt sie wieder herunter um ihren freien Willen zu beweisen.

    Eine Katze hält beste Versorgung für eine Selbstverständlichkeit. Der Mensch ist dazu da, Türen zu öffnen und gutes Essen bereit zu stellen. Während Hunde ihre Herrchen vergöttern, nehmen es Katzen würdevoll hin, dass die Menschen sich durch ihre Gegenwart beschenken lassen.

20 Kommentare zu “8 Geheimnisse, die Männer über Frauen wissen sollten

  1. Hallo,
    ich bin über 45 Jahre verheiratet. Diesen Weg gemeinsam zu gehen, ist sehr schwierig und die Ziele werden immer anspruchsvoller. Ab einen gewissen Zeitpunkt reden Schwiegereltern, Oma und Opa, Kinder, Schwiegerkinder, Enkel und Urenkel, etc. mit.
    Es gibt Auseinandersetzungen, die man nicht kannte oder kennen wollte und deren Löung man weit, weit hinaus schob. Die Liebe und die Sexualität des Altpaares wurden wegen der Klärung der Sorgen Anderer (z.B. der Kindergenerationen) immer wieder zurückgestellt.
    Leider merkt man es erst bei Trennungsabsichten oder auf dem Sterbebett.
    Wenn die Liebe bestehen soll, dürfen sich die Partner wegen der Eltern, Schwiegereltern, Oma und Opa, Kinder und Kindeskinder nicht vernachlässigen! Das ist sehr leicht gesagt, aber der Weg ist schwierig, steing und führt sehr oft nicht zum Ziel! Wir leben auch nur noch nebenher!

    1. Hallo an Franko und logiker. Es stimmt alles, was ihr schreibt. Es gibt aber leider nur ein Hacken dran. Die Welt ist eben ungerecht. Die meisten Frauen, ob sie es wollen oder nicht, ob sie emanzipation auf die Fahnen geschrieben haben, oder nicht, sind solche wesen. Es ist fast schon genetisch oder erzieherisch so bestimmt worden. Du musst ja nichts. Willst du mit einer glücklichen Frau zusammen sein oder nicht? Das muss du dir beantworten. Wenn ja, dann muss du eben auch die „Nachteile“ akzeptieren und als Mann eben handeln. Du kannst die anderen nicht umerziehen, nur sich selbst. Ob du es willst, liegt bei dir! Wie gesagt, du muss nichts. Man kann auch sagen, dass du auch nicht wirklich Rosinen herauspicken sollst und mit einer Frau zusammen sein kannst und dabei aber die Gefühle der Frau plattfahren mit deiner „Gleichberechtigungseinstellung.“ Wir sind gleichberechtigt. Ja! Aber wir sind eben unterschiedlich gestrickt. Du kannst ja von einer Katze nicht erwarten, dass sie bellen wird.

      Und weiterhin: Die Männlichkeit ist anziehend. Je Männlicher du wirst (nicht zu verwechseln mit „Macho“), desto glücklicher wird die Frau sein. Und dazu gehört nun mal, für Sicherheit zu sorgen, die Frau gefühlsmäßig fordern, für sie da sein, sich nicht provozieren lassen, keine Angst haben, auf Augenhöhe bleiben u.s.w. Allerdings ist es ja mehr eine Art innere Einstellung zum Leben und keine Handlungsrezepte bzw. Verhaltensregeln. Hast du dein Leben im Griff, wird sich auch dein Verhalten entsprechend ändern.

      1. Lese mal bitte mal meine Antwort auf Anitas Beitrag, dann dürfte dir klar werden, dass Mann diese Entscheidungsfreiheit eben nicht so einfach hat, da Männer eben auch so sind, wie die Natur sie gemacht hat und die ebenfalls nicht einfach so dieselbe ändern können.

  2. Hallo,

    auch wenn ich nicht unbedingt bestreiten möchte, dass die von Ihnen gemachten Punkte durchaus in der Realität wiederzufinden sind, habe ich mich beim Durchlesen doch folgendes gefragt.

    Haben unsere Frauen nicht für die Gleichberechtigung gekämpft ? Warum kann ich Ihrem Artikel dann immer nur folgendes entnehmen:

    Der Mann muss folgendes tun, da die Frau das erwartet und er muss jenes tun, weil die Frau sonst unzufrieden ist etc. etc. ?

    Ich lese immer nur, wie sich der Mann verhalten soll, damit die Frau mit ihm zufrieden ist.

    Gleichberechtigung heißt aber doch nicht, dass ich mir die Rosinen raus suchen darf und den Rest belasse ich wie in früheren Zeiten.

    Warum muss der Mann immer derjenige sein, der für das Wohlbefinden der Frau zu sorgen hat und Rücksicht über schlechte Stimmungslagen üben muss.

    Was ist mit der Verantwortung der Frau ihrem Mann gegenüber ? Gleichberechtigung heißt, dass beide aufeinander achten und sich dies auch im gegenseitigen Umgang miteinander widerspiegelt.

    Aber nichts für ungut. Ich lese es regelmäßig, dass wenn jemand etwas falsch macht, der Mann sein muss, da Frauen ja praktisch nicht anders sein können, als sie es sind und somit auch keine Fehler machen können.

    Ich für meinen Teil kann mir keine Partnerschaft vorstellen, bei der wieder der Name es eigentlich schon sagt, die Beteiligten nicht gleichberechtigt sind. Dazu zählt eben auch, dass jeder an sich arbeiten muss und nicht nur einseitig die Männer……und vor allem gehört auch dazu, den Menschen, den man so kennen und lieben gelernt hat, nicht ständig umerziehen zu wollen.

    Ich kenne viele Männer, bei denen die Frauen versuchen, ihn umzuerziehen, aber im Gegensatz dazu kaum einen Mann, der es bei einer Frau versucht.

    Es wird in der Öffentlichkeit immer so dargestellt, dass die meisten Frauen reifemäßig weiter seien als die Männer. Aber die vorgenannte Satz deutet doch wesentlich auf das Gegenteil hin.

    1. Ich lese den Artikel weil ich mich genau mit den beschriebenen Themen beschäftigen muss. Nun, ich denke beide Seiten habe so Macken. Aber ich finde die Ratschlage gut. Und als Mann sollt man sich nicht umerziehen lassen – zumindest nicht an den Stellen wo es falsch ist. Grundsätzlich sind Beziegungen auch eine Gefüge von Liebe, Bedürfnissen und Macht. Man muss auch immer darauf achten, das der ande und auch man selbst seine Grenzen nicht überschreitet. Und jeder testet Grenzen andauernd, oder?

  3. hallo,

    wenn ich das so lese, denke ich, könnte was dran sein. aber: will man mit solch einer person zusammen leben? da kann ich als mann nur zu ausgiebigen männerfreundschaften raten. ich will mir jedenfalls mit oben beschriebenen verhaltensweisen einer weiblichen partnerin nicht das leben versauen!!

    gruß, til

    1. Solche Aussagen finde ich dumm und – sorry – typisch.
      Denn die Liste, wie Männer ticken und was man hierbei beachten sollte, ist nicht weniger lang und auch hier zu finden. Keine Frau jedoch nimmt diese Liste als Begründung den nervigen Männern nun ganz den Rücken zu kehren. Im Gegenteil, Frauen sehen sich lediglich besser informiert und versuchen diese Erkenntnisse zu berücksichtigen.
      Offenbar liegt in dieser Haltung bereits ein Unterschied zwischen Mann und Frau.

  4. Hallo Herr Matthaei,

    sie irren gewaltig, nicht a l l e Frauen sind wie Katzen !!!!

    Menschen unterscheiden sich in K a t z e n und H undemenschen.

    Ich liebe Hunde über alles, Katzen mag ich möchte aber keine haben, W e i l , genau diese Eigenschaften
    mir nicht gefallen und mich nicht ausmachen. Deshalb werde ich auch nicht mit Männern auskommen, schätze ich mal. Ich bin ein totoal weiblicher Typ und da vom Sternbild Krebs her ein sehr sanfter Mensch.

    Ich finde Sie nicht ergebnisorentierend, will sagen ich finde ihre Aussagen nicht gut. S i e sind ganz bestimmt
    ein Katzenmensch, gelle ?

    Viel Erfolg, beim analysieren, Gott sei dank, sind wir Frauen ja auch bloß Menschen und keine Katzen !

    Nemen Sie ihren Mißerfolg nicht persönlich !

    Ihre

    Frau Reichert

  5. Das kenne ich zu gut. Bin in einer zweiten Beziehung seit 16 Jahren,muss sagen bin über vieles erhaben und gelassener geworden.
    Wir leben so ganz gut und lachen über so viele schwachsinnigkeiten,
    Mann / Frau macht es sich oft selbst zu schwer und das ist nicht Sinn des Lebens. Meine Lebensphilosophie . I.M.

  6. Ich sehe hier zwei treffende Aspekte (4 und 5) hinsichtlich meiner Beziehung, an denen ich sicherlich arbeiten will. Aber stellen die Punkte 7 und 8 (vor allen Dingen letzterer Punkt) den Charakter der Frau nicht in ein egozentrisches Licht? Punkt 7 ist in der Tat der Grund dafür, dass es in einer heterosexuellen Beziehung zu öfteren Reibereien kommt.

    1. Sicherlich ist das eine etwas humorige Beschreibung – allerdings habe ich immer wieder von Frauen (!) die ehrliche Antwort erhalten, dass es genau so sei. Ob egozentrisch oder nicht: mit diesem Verhalten müssen wir (Männer) uns auseinandersetzen.

      Vielleicht hilft der folgende Gedanke beim Umgang damit: In der unreifen Beziehung fragen sich beide Partner: „Was kann der andere für mich tun?“ In der reifen Partnerschaft fragen sich beide: „Was kann ich für den anderen tun?“ An wem liegt es, zuerst reifes Verhalten an den Tag zu legen?

      1. Anstatt das Missverhaeltnis einfach abzutun, warum fordern wir, wir ALLE MÄNNER, nicht dazu auf, uns gleichberechigt zu behandeln??
        Die seit mehreren Jahrzehenten angestrebte Gender Equality sollte doch auch fuer Maenner gelten, oder nicht?

  7. Sehr sehr gut erklärt, vor allem die bildlichen Vergleiche sind wundervoll und können als Anhaltspunkt sehr gut dienen. Aber wie wahr doch alles ist, danke für diesen Artikel, den ich heute nur durch Zufall einer selbst frischen Beziehung gelesen habe.

  8. Super gut geschrieben! Ich habe sogar gelacht beim Absatz über den Vergleich der Frau mit einer Katze!! nur wie bringe ich dies an meinen Mann?
    Er liest es wahrscheinlich nicht, oder glaubt nicht daran, dass andere Leute etwas mehr über Beziehungen wissen. Oder aber er fühlt sich von mir belehrt.
    ???
    Nicole

    1. Hallo Nicole,
      Sie beschreiben eins der häufigeren Probleme: einer von beiden ist bereit sich mit der Beziehung und ihren Schwierigkeiten zu befassen, der andere sieht die Notwendigkeit nicht oder ist aus anderen gründen nicht bereit dazu.
      Ein Vorschlag, den ich meiner Frau immer wieder mache: Wenn Du etwas von mir willst, dann bitte mich darum. Das birgt die 50/50 Chance, dass etwas dabei herauskommt. Sie müssen nur bereit sein, auch einer Absage ins Auge zu sehen.
      Wenn man zu oft ein Nein als Antwort erhält, hat man jedenfalls ein klares Bild davon, wieviel Energie der andere bereit ist, in die Beziehung zu stecken.

  9. Mir fällt es wie Schuppen von den Augen… Ich halte intuitiv „eininge“ der 8 Punkte nicht ein und stecke gerade richtig drinn… in dem daraus resultierenden Schlamassel… vielen Dank für diese Aufklärung… eine klare „volle Punktzahl“ von mir ;-))

    Viele Grüße,

    Maic

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