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Liebesglück berechnen

Kann man den Erfolg einer Paarbeziehung errechnen?

Kann man den Erfolg einer Paarbeziehung errechnen? Zumindest behauptet dies medienwirksam der ehemalige Professor für Psychologie John Gottman. Zuletzt schrieb Fanny Jiménez in der „Welt am Sonntag” unter dem Titel „Die Formel für die ewige Liebe” (Titel der Online-Veröffentlichung, offline unter „Lieben nach Zahlen”, Welt am Sonntag Nr.52, 27. Dezember 2015) über Gottmans Theorien, die er nach seiner Emeritierung an seinem privaten Forschungsinstitut fortsetzte.

Mir ist das etwas zu zahlenverliebt, obwohl ich meinen Leistungskurs Mathematik mit 15 Punkten abgeschlossen habe. Vor allem der Gedanke, die Zukunft einer Paarbeziehung lasse sich exakt vorausberechnen, entspringt sicher eher dem Geist eines Control Freaks, dem es unheimlich ist, dass das Leben sich selber lebt. Dazu ein schönes Lied von Trollius Weiss, der uns vor Jahren unvergessen unterm Apfelbaum einen herrlichen Liederabend beschert hat.

Einige in Jiménez Artikel genannte Zahlen lassen aber Rückschlüsse zu, welches Verhalten förderlich für Beziehungen ist. Ganz ohne Mathematik klingen die dann einfach nur normal menschlich:

  1. Beziehungsprobleme lassen sich lösen, wenn sich stabile Persönlichkeiten auseinandersetzen.
  2. Humor und Mitgefühl sind essenzielle Zutaten für langlebige Beziehungen

  3. Kritik, Hochmut und Ignoranz sind Beziehungskiller

  4. Miteinander sprechen ist unvermeidlich für einen guten Abgleich der jeweiligen Bedürfnisse

  5. Gegenseitige Aufmerksamkeit stärkt die Beziehung

  6. Mit externer Hilfe ist es einfacher, festgefahrene Wege zu verlassen

Fazit: Eine zufriedene und manchmal glückliche Paarbeziehung zu führen ist auch möglich, ohne sich durch John Gottmans mathematische Liebe durchzuarbeiten. Zu diesem Zweck haben wir den obenstehenden E-Mail-Kurs „Autonomie und Liebe” konzipiert.

Wie Männer ihre Liebesfähigkeit herstellen können

An dem Dreischritt der griechischen Synonyme für Liebe können wir eine Entwicklung erkennen, durch die sich die Beziehung zweier Menschen im Idealfall hindurch bewegt:

Beginnend mit der sexuellen Attraktivität treten wir oftmals ein in eine längerfristige Beziehung. In dieser spielt Sexualität weiter eine Rolle und wird ergänzt durch Teilhabe an vielen anderen Aspekten der jeweiligen Persönlichkeit. Anteilnahme, Unterstützung, Sicherheit, Aufmerksamkeit, Fürsorge, Versorgung und viele andere Dinge werden zu Bausteinen der langlebigen Paarbeziehung. Ohne diese erlischt das sexuelle Feuer für gewöhnlich und muss durch neue Partner neu entfacht werden.

934 Wörter, Lesezeit ca. 7 Minuten

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Trauer ist Liebe, die keine Heimat mehr hat.



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